Solomariechen

Das amtierende (Solo-)Tanzmariechen der GKKG ist derzeit die Studentin NADINE ALSBACH.

Solomariechen

 

Nadine Alsbach
Nadine Alsbach

Schon als Kind begeisterte sie sich für das Tanzen und somit war der Weg in eine karnevalistische Tanzformation nicht sonderlich schwer. Nadine begeistert mit Ihrer Leidenschaft und einem anspruchsvollen Solotanz das Publikum und man darf gespannt sein, welche Tanzeinlagen sie für die kommende Session einstudiert. Hierbei wird sie trainiert und betreut von Julia Wilsdorf.

Grafik_GESCHICHTE
Das Tanzmariechen ist eine auf die früheren Marketenderinnen zurückgehende traditionelle Figur im Karneval und kam zunächst nur im Rheinland vor. Gleichbedeutende Bezeichnungen sind Funke(n)mariechen oder Regimentstochter (z. B. bei Prinzen-Garde oder Ehrengarde im Kölner Karneval).

Die typische Kleidung ist oft der Oberbekleidung an Uniformen aus dem 18. Jahrhundert angelehnt: Dreispitz, Perücke mit geflochtenen Zöpfen, Stiefel, Uniform mit Jacke und Hose. Ein kurzes Kleid mit weiten, teils auch plissiertem, Rockteil, ersetzte später die Hose. Dieses wirkt unter der Jacke wie ein separater Rock, der jedoch nicht verrutschen kann. Zum selbigen Zweck besteht die teils sichtbare Unterbekleidung aus einer dicken Glanzstrumpfhose im dunklen Hautton mit weißem Leotard darüber. Optional sind hier auch zusätzlich ein Petticoat und Spitzen- oder Rüschenunterhöschen in Weiß zu finden.

Die Tanzmariechen-Rolle wurde anfangs von einem Mann dargestellt und erst unter dem Regime der Nationalsozialisten von weiblichen Tänzern übernommen, um homosexuelle Anspielungen, die damals politisch unerwünscht waren, auszuschließen.

 

(Erst.: 06.03.2014 | Bild, Text + Bearb.: D.Merten || Quelle: Wikipedia + D.Merten)